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Hilfskonvoi aus dem Landkreis Neu-Ulm fährt ins Katastrophengebiet Rheinland-Pfalz

Zum zweiten Mal innerhalb weniger Tage erwies sich der Betriebshof der Autobahnmeisterei Vöhringen als idealer Ausgangspunkt für die Abfahrt eines Hilfskonvois ins Katastrophengebiet Rheinland-Pfalz.

Am frühen Dienstagmorgen, 27.07.21, war dort der Großteil des „Feuerwehr-Hilfeleistungskontingents der Regierung von Schwaben“ versammelt und wurde von Landrat Thorsten Freudenberger verabschiedet. Bereits am Tag zuvor war ein Vorauskommando zum zentralen Bereitstellungsraum auf dem Nürburgring gefahren, um für die nachfolgenden Kräfte alles vorzubereiten. Somit bestand das Feuerwehr-Kontingent aus insgesamt 77 Feuerwehrleuten mit 17 Fahrzeugen, begleitet von 7 Rotkreuzfahrzeugen mit 23 BRK-Helferinnen und Helfern. Letztere haben die Aufgabe, die eingesetzten Einheiten und natürlich auch die dortige Bevölkerung medizinisch zu betreuen sowie für die Verpflegung der Einsatzkräfte zu sorgen. Alle wohnen in einer Zeltstadt, die sie selber mitbringen, und sie werden bis einschließlich Freitag, 30. Juli, dort arbeiten, wo sie von der Einsatzleitung vor Ort eingesetzt werden.

Neben 6 Fahrzeugbesatzungen der Berufsfeuerwehr aus Augsburg kommen die insgesamt genau einhundert Hilfskräfte aus dem Landkreis Neu-Ulm (Altenstadt, Illerberg, Illertissen, Pfaffenhofen, Senden und Vöhringen), dem Landkreis Augsburg (Bobingen und Gersthofen) und dem Landkreis Günzburg (Burgau, Großkötz, Günzburg, Ichenhausen, Krumbach, Leipheim, Muttershofen, Offingen und Ziemetshausen). Eine Reihe von Löschfahrzeugen, Führungsfahrzeugen und Mannschaftswagen wird ergänzt durch spezielle Gerätefahrzeuge bzw. Anhänger oder Wechsellader-Abrollbehälter, in denen beispielsweise mobile Stromerzeuger, hydraulische Rettungsgeräte, Versorgungsgüter und vor allem auch „Modulare Gerätesätze Hochwasser“ mit Hochleistungspumpen und Zubehör mitgeführt werden. Wo genau sie eingesetzt werden, wird vom Vorauskommando vor Eintreffen des großen Konvois bei der dortigen zentralen Einsatzleitung erkundet, sodass die schwäbischen Einheiten nach Ankunft keine Zeit verlieren. Wie die schwäbischen Rotkreuzhelfer, die am Samstag starteten und am heutigen Dienstag wieder zurück kommen, wurden auch die Aktiven des Feuerwehr-Kontingents von ihren Arbeitgebern für den Einsatz freigestellt.

Landrat Thorsten Freudenberger dankte bei der Einsatzbesprechung kurz vor der Abfahrt allen, die das Kontingent im Auftrag der Regierung von Schwaben organisiert hatten und die ihre Zeit und Arbeitskraft zur Verfügung stellen, um in der außergewöhnlichen Katastrophensituation zu helfen. Seinem Wunsch, dass alle auf sich Acht geben und wieder gesund nach Hause kommen sollten, schloss sich Kreisbrandrat Dr. Bernhard Schmidt an. Nach organisatorischen Hinweisen durch den Leiter des Konvois, Kreisbrandmeister Thomas Zawadke, begann die Fahrt des geschlossenen Verbandes über Bruchsal und Limburg zum Nürburgring.

Das Technische Hilfswerk (THW), das organisatorisch einen Teil des schwäbischen Hilfeleistungskontingents bildet, war bereits am Sonntag losgefahren. Der „Technische Zug“ setzt sich neben dem „Zugtrupp“, also der Führungseinheit, zusammen aus einer Bergungsgruppe, einer Fachgruppe Notversorgung und Notinstandsetzung, einer Fachgruppe Räumen und einer mobilen Tankanlage. Das THW setzt unter anderem einen Bagger für schwere Räumarbeiten ein, und die weiteren Aktiven der insgesamt 30 Helfer umfassenden Gruppe werden bei manuellen Räumarbeiten dort arbeiten, wo kein schweres Gerät eingesetzt werden kann. Der gesamte THW-Zug wird eine Woche im Katastrophengebiet bleiben.

© Martina Herrmann E-Mail

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Hilfskonvoi aus dem Landkreis Neu-Ulm fährt ins Katastrophengebiet Rheinland-Pfalz

Zum zweiten Mal innerhalb weniger Tage erwies sich der Betriebshof der Autobahnmeisterei Vöhringen als idealer Ausgangspunkt für die Abfahrt eines Hilfskonvois ins Katastrophengebiet Rheinland-Pfalz.

Am frühen Dienstagmorgen, 27.07.21, war dort der Großteil des „Feuerwehr-Hilfeleistungskontingents der Regierung von Schwaben“ versammelt und wurde von Landrat Thorsten Freudenberger verabschiedet. Bereits am Tag zuvor war ein Vorauskommando zum zentralen Bereitstellungsraum auf dem Nürburgring gefahren, um für die nachfolgenden Kräfte alles vorzubereiten. Somit bestand das Feuerwehr-Kontingent aus insgesamt 77 Feuerwehrleuten mit 17 Fahrzeugen, begleitet von 7 Rotkreuzfahrzeugen mit 23 BRK-Helferinnen und Helfern. Letztere haben die Aufgabe, die eingesetzten Einheiten und natürlich auch die dortige Bevölkerung medizinisch zu betreuen sowie für die Verpflegung der Einsatzkräfte zu sorgen. Alle wohnen in einer Zeltstadt, die sie selber mitbringen, und sie werden bis einschließlich Freitag, 30. Juli, dort arbeiten, wo sie von der Einsatzleitung vor Ort eingesetzt werden.

Neben 6 Fahrzeugbesatzungen der Berufsfeuerwehr aus Augsburg kommen die insgesamt genau einhundert Hilfskräfte aus dem Landkreis Neu-Ulm (Altenstadt, Illerberg, Illertissen, Pfaffenhofen, Senden und Vöhringen), dem Landkreis Augsburg (Bobingen und Gersthofen) und dem Landkreis Günzburg (Burgau, Großkötz, Günzburg, Ichenhausen, Krumbach, Leipheim, Muttershofen, Offingen und Ziemetshausen). Eine Reihe von Löschfahrzeugen, Führungsfahrzeugen und Mannschaftswagen wird ergänzt durch spezielle Gerätefahrzeuge bzw. Anhänger oder Wechsellader-Abrollbehälter, in denen beispielsweise mobile Stromerzeuger, hydraulische Rettungsgeräte, Versorgungsgüter und vor allem auch „Modulare Gerätesätze Hochwasser“ mit Hochleistungspumpen und Zubehör mitgeführt werden. Wo genau sie eingesetzt werden, wird vom Vorauskommando vor Eintreffen des großen Konvois bei der dortigen zentralen Einsatzleitung erkundet, sodass die schwäbischen Einheiten nach Ankunft keine Zeit verlieren. Wie die schwäbischen Rotkreuzhelfer, die am Samstag starteten und am heutigen Dienstag wieder zurück kommen, wurden auch die Aktiven des Feuerwehr-Kontingents von ihren Arbeitgebern für den Einsatz freigestellt.

Landrat Thorsten Freudenberger dankte bei der Einsatzbesprechung kurz vor der Abfahrt allen, die das Kontingent im Auftrag der Regierung von Schwaben organisiert hatten und die ihre Zeit und Arbeitskraft zur Verfügung stellen, um in der außergewöhnlichen Katastrophensituation zu helfen. Seinem Wunsch, dass alle auf sich Acht geben und wieder gesund nach Hause kommen sollten, schloss sich Kreisbrandrat Dr. Bernhard Schmidt an. Nach organisatorischen Hinweisen durch den Leiter des Konvois, Kreisbrandmeister Thomas Zawadke, begann die Fahrt des geschlossenen Verbandes über Bruchsal und Limburg zum Nürburgring.

Das Technische Hilfswerk (THW), das organisatorisch einen Teil des schwäbischen Hilfeleistungskontingents bildet, war bereits am Sonntag losgefahren. Der „Technische Zug“ setzt sich neben dem „Zugtrupp“, also der Führungseinheit, zusammen aus einer Bergungsgruppe, einer Fachgruppe Notversorgung und Notinstandsetzung, einer Fachgruppe Räumen und einer mobilen Tankanlage. Das THW setzt unter anderem einen Bagger für schwere Räumarbeiten ein, und die weiteren Aktiven der insgesamt 30 Helfer umfassenden Gruppe werden bei manuellen Räumarbeiten dort arbeiten, wo kein schweres Gerät eingesetzt werden kann. Der gesamte THW-Zug wird eine Woche im Katastrophengebiet bleiben.

© Martina Herrmann E-Mail

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