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Regionaler Ehrenamtskongress

Im September dieses Jahres findet im Landkreis Neu-Ulm zum ersten Mal der Regionale Ehrenamtskongress statt

Unsere Gesellschaft lebt ganz wesentlich vom Ehrenamt. Doch wer und was hilft heutzutage dabei, ein Ehrenamt auszuüben? Der erste Regionale Ehrenamtskongress, der am 20. und 21. September 2019 in der Hochschule Neu-Ulm stattfinden wird, setzt hier an. Geboten werden für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer 20 verschiedene Workshops, ein zentraler Vortrag sowie eine Podiumsdiskussion. Ab sofort kann man sich anmelden.

„Eineinhalb Tage ganz im Zeichen des Ehrenamts“, verspricht Doris Böck von der Freiwilligenagentur „Hand in Hand“ des Landkreises Neu-Ulm, einem von insgesamt vier gemeinsamen Veranstaltern. Die weiteren Kooperationspartner sind die Hochschule Neu-Ulm (HNU), die städtische Ehrenamtsbörse im Familienzentrum Neu-Ulm und der Verein „Initiative Ehrenamt“, von deren Vorsitzenden Christina Richtmann die Idee stammt, einen Regionalen Ehrenamtskongress im Landkreis Neu-Ulm gemeinsam auf die Beine zu stellen.

Zusammen warten die Organisatoren mit einem vielfältigen Angebot auf – für alle Ehrenamtlichen im Landkreis Neu-Ulm und darüber hinaus, für alle Hauptamtlichen in Organisationen, die mit Ehrenamtlichen zu tun haben, und für alle, die überlegen, sich ehrenamtlich zu engagieren.

Die inhaltliche Auswahl ist groß: Während des Kongresses kann jeder bis zu drei unterschiedliche Workshops belegen. Themen sind etwa: „Internet-Tools, die das Leben erleichtern“ – „Vereinbarkeit von Beruf und Ehrenamt – das muss ich wissen, so kann es gelingen!“ – „Sprechen vor großen Gruppen“ – „Veranstaltungsorganisation – Wie gehe ich’s an?“

Den Eröffnungsvortrag am Freitagnachmittag hält Dr. Serge Embacher vom Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement. Er referiert über: „Eure Rede aber sei ja, ja; nein, nein! – Engagementpolitik auf (Ab-)Wegen“.

Am Samstagvormittag befasst sich die Podiumsdiskussion mit: „Ehrenamt – (k)ein Auslaufmodell?!“ Teilnehmer auf dem Podium werden sein: Professor Dr. Julia Kormann (Hochschule Neu-Ulm), Dr. Thomas Röbke (Landesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement Bayern), Professor Dr. Burkhard Bensmann (Honorarprofessor für Kommunikation und Organisationsentwicklung an der Hochschule Osnabrück), Ursula Erb (ehemalige Leiterin der Freiwilligenagentur der Stadt Ingolstadt und Referentin der Landesarbeitsgemeinschaft der Freiwilligenagenturen in Bayern/lagfa bayern), Christina Richtmann (Verein „Initiative Ehrenamt“, Neu-Ulm).

Ralph Seiffert, Fachbereichsleiter „Schulen, Kultur, Sport und Soziales“ bei der Stadt Neu-Ulm, sieht im Ehrenamt ein „sehr wichtiges Thema“. Vor dem Hintergrund des zu beobachtenden Einstellungswandels in der Bürgerschaft und der gleichzeitigen  großen Bedeutung des Ehrenamts für unser Gemeinwesen gelte es, Lösungen und Antworten auf die Frage zu finden: „Wie kriegen wir die Menschen ins Ehrenamt?“

Im Zentrum für interdisziplinäres, internationales und engagiertes Lernen (ZiieL) der Hochschule Neu-Ulm verfolgt man den Ansatz „Bildung durch Verantwortung“, so der Wissenschaftliche Koordinator Christopher Cordes. Studenten werden angehalten, sich ehrenamtlich zu engagieren, um dabei Schlüsselkompetenzen zu erwerben.

Ausführliche Informationen, etwa zu Inhalten und Referenten, finden sich im Internet unter der Adresse: www.hs-neu-ulm.de/ehrenamtskongress. Dort kann man sich auch gleich für den Ehrenamtskongress anmelden. Anmeldeschluss ist der 15. Juli 2019. Zur Anmeldung gibt es auch Postkarten, die zum Beispiel im Landratsamt Neu-Ulm und in den Rathäusern im Landkreis erhältlich sind. Die Teilnahmegebühr beträgt 30 Euro für beide Tage inklusive Unterlagen und Verpflegung.

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Flyer zum Regionalen Ehrenamtskongress
0.4 MB

© Rosi Feldes E-Mail

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